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Der Airedale Terrier ist ein wunderbarer Familienhund,
für sportliche Familien ist er der perfekte Partner. Der Airedale Terrier
braucht viel Bewegung, um gesund und agil zu bleiben, er kann gut einige
Stunden am Tag laufen. Deshalb ist er auch für viele Sportarten ein treuer
Begleiter, wie etwa beim Joggen, Fahrradfahren oder Wandern. Jedoch ist es
keine schlechte Idee mit ihm Mitglied in einem Hundesport-Verein zu
werden. In diesen Vereinen glänzen Airedale Terrier vor allem im
Schutzhundesport, was jedoch nicht jedermanns Sache ist. Eine gute
Alternative dazu ist Agility, Turnierhundesport oder Fährtenhundesport.
Natürlich kann der Airedale auch zum Jagdhund ausgebildet werden, was
allerdings nur ratsam ist, wenn man als Besitzer selbst Jäger ist.
Der Airedale Terrier gehört zu den sieben anerkannten Schutzhunden, zu
denen auch der Deutsche Schäferhund, der Deutsche Boxer, der Rottweiler,
der Hovawart, der Riesenschnauzer und der Dobermann gehören. Als
Schutzhund wird der Airedale Terrier auch bei der Polizei eingesetzt. In
keinem anderen Land der Welt ist der Schutzhundsport mit Airedales so
populär wie in Deutschland. In den USA wird der Airedale hauptsächlich als
Ausstellungshund und Jagdhund gehalten. Früher im ersten und zweiten
Weltkrieg war der Airedale Meldehund.
Der Airedale Terrier ist auch oft auf Hundeausstellungen zu sehen. In
deutschen Zwingern wird zwischen zwei Zuchtrichtungen unterschieden, eine
Ausstellungslinie und eine Sporthundelinie. Manche Züchter vereinen aber
auch Schönheit und Leistung. Es gibt in den beiden Linien allerdings keine
großen Unterschiede, wie es bei anderen Rassen der Fall ist.
Ursprünglich kommt die Rasse aus Großbritannien, wo sie im Tal der Aire,
das nach dem gleichnamigen Fluss, der das Tal durchfließt genannt wird
gezüchtet wurde. Sie entstand dort im 19. Jahrhundert. Ursprünglich diente
sie der Dachs und Otterjagd. Heute wird sie hauptsächlich als Begleit- und
Schutzhund gehalten.
Der Airedale erreicht ein Schulterhöhe von 56-61 cm, Rüden auch bis 63 cm
oder mehr und hat ein Gewicht von 23-30 kg.
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Standard: |
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Übersetzung: |
Frau Dr.
Christa von Bardeleben |
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Ursprung: |
Großbritannien |
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gültigen Originalstandards: 29.10.2003 |
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Verwendung: |
Terrier |
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Klassifikation FCI: |
Gruppe 3 Terrier, Sektion 1 Hochläufige Terrier, Arbeitsprüfung
fakultativ |
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Allgemeines Erscheinungsbild: |
Größte
der (englischen) Terrierrassen. Ein muskulöser, aktiver, ziemlich
kompakter Hund ohne Anzeichen von Hochläufigkeit oder
unverhältnismäßiger Körperlänge. |
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Verhalten/ Charakter (Wesen): |
Entschlossener Ausdruck, schnell in der Bewegung, jederzeit voll
gespannter Erwartung. Sein Charakter wird gekennzeichnet und
unterstrichen durch den Ausdruck der Augen, durch die Art, die Ohren
zu tragen und durch die aufrechte Rutenhaltung. Offen und
vertrauensvoll, freundlich, couragiert und intelligent. Sets
wachsam, nicht aggressiv, aber furchtlos. |
| Kopf: |
Gut proportioniert, ohne deutlichen Unterschied in der Länge vom
Schädel und Vorgesicht. Ohne Stirnfalten. |
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Oberkopf |
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| Schädel: |
Lang und
flach, nicht zu breit zwischen den Ohren und zu den Augen hin
geringfügig schmäler werdend. |
| Stopp: |
Kaum
wahrnehmbar. |
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Gesichtsschädel |
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Nasenschwamm: |
schwarz |
| Fang: |
Vorgesicht gut ausgefüllt vor den Augen, nicht einfallend oder rasch
verjüngt. Jedoch soll eine feine Modellierung einen keilförmigen,
nichts sagenden Ausdruck vermeiden. |
| Lefzen: |
Gut
anliegend. |
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Kiefer/Zähne: |
Ober-
und Unterkiefer tief, kraftvoll, stark und muskulös, da Stärke des
Fangs erwünscht ist. Dagegen ist eine übermäßige Entwicklung der
Kieferbögen, die eine rundliche oder hervortretende Backenbildung
bedingen würden, unerwünscht. Zähne kräftig. Scherengebiss, wobei
die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift
und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Zangengebiss kann
akzeptiert werden. Rück- und Vorbiss sind unzulässig. |
| Backen: |
Flach,
nicht ausgefüllt. |
| Augen: |
Von
dunkler Farbe, klein, nicht hervortretend, voller Terrierausdruck,
Kühnheit und Intelligenz. Helles oder hervortretendes Auge ist
höchst unerwünscht. |
| Ohren: |
V-förmig, seitlich getragen, klein aber zur Größe des Hundes
passend. Die obere Linie des gefalteten Ohres befindet sich knapp
über der Schädellinie. Herabhängende oder zu hoch angesetzte Ohren
sind unerwünscht. |
| Hals: |
Trocken
und muskulös, von mäßiger Länge und Stärke, allmählich in die
Schultern übergehend, ohne Kehlhaut. |
| Körper |
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| Rücken: |
Kurz,
kräftig, gerade und eben, ohne Schlaffheit. |
| Lenden: |
Muskulös. Bei kurzen und gut aufgerippten Hunden bleibt wenig Raum
zwischen den letzten Rippen und den Hüften. Bei einem weniger
kompakten Hund wird sich gerade hier eine Schwäche zeigen. |
| Brust: |
Tief,
etwa bis zu den Ellbogen reichend, aber nicht breit. Rippen gut
gewölbt. |
| Rute: |
Hoch
angesetzt und fröhlich getragen. Nicht über den Rücken geringelt.
Von guter Stärke und Substanz. |
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Gliedmaßen |
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Vorderhand: |
Vorderläufe ganz gerade mit guter Knochensubstanz. |
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Schultern: |
Lang,
gut zurückliegend, schräg gelagert. Schulterblätter flach. |
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Ellenbogen: |
Lotrecht
zum Körper, frei an den Körperseiten arbeitend. |
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Hinterhand |
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Oberschenkel: |
Lang und
kräftig. |
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Kniegelenke: |
Gut
gewinkelt, weder nach innen noch nach außen gedreht. |
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Unterschenkel: |
Bemuskelt |
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Sprunggelenke: |
Tiefstehend, von hinten betrachtet parallel zueinander. |
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Gangwerk: |
Läufe
gerade vorwärts greifend. Die Vorderläufe werden frei und parallel
zu den Seiten bewegt. Beim herankommenden Hund sollen die
Vorderläufe eine Fortsetzung der geraden Linie der Front bilden,
wobei die Pfoten denselben Abstand voneinander haben wie die
Ellenbogen. Die Schubkraft kommt aus der Hinterhand. |
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Haarkleid |
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| Haar: |
Hart,
dicht und drahtig, nicht so lang, dass es struppig wirkt. Glatt und
flach anliegend, Körper und Läufe bedeckend. Deckhaar hart, drahtig,
straff, Unterwolle kürzer und weicher. Das härteste Haar kringelt
sich oder ist leicht wellig. Lockiges Haar oder weiches Haar ist
höchst unerwünscht. |
| Farbe: |
Sattel
schwarz oder gräulich, ebenfalls Nacken und Oberseite der Rute. Alle
anderen Körperpartien lohfarben. Die Ohren sind oftmals dunkler im
Loh. Dunklere Schattierungen findet man gelegentlich auch am Hals
und an den Schläfen. Einige weiße Haare zwischen den Vorderläufen
können akzeptiert werden. |
| Größe: |
Die
Schulterhöhe: ca. 58-61 cm für Rüden (23-24 inch), ca. 56-59 cm für
Hündinnen ( 22-23 inch) |
| Fehler: |
Jede
Abweichung von den vorgenannten Punkten soll als Fehler angesehen
werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der
Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit
und Wohlbefinden des Hundes. |
| Hunde,
die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen
aufweisen, müssen qualifiziert werden. N.B. Rüden müssen zwei
offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich
vollständig im Hodensack befinden.
Dieser Standard gilt seit April 2004. |
| Quelle: FCI |
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